THERAPIE-BESUCHSHUNDE-AUSBILDUNG IN RHEINLAND-PFALZ

Eignungstest zum Therapie-Besuchshunde-Kurs 2024:

Theoretische Einleitung zum Therapie-Besuchshunde-Kurs, TBHEignungstest  und individuelle Beurteilung des Hundes bzgl. der Tauglichkeit zum Therapie-Besuchshund.

Termine der nächsten Eignungstests:

Fr. 19. Jan. 2024 – 14:00 bis 17:30 Uhr
Fr. 23. Feb. 2024 – 14:00 bis 17:30 Uhr

Bitte fordern Sie unsere Ausbildungsunterlagen an, bevor Sie sich zum Eignungstest anmelden.

Kosten: 50,-€ pro Mensch-Hund-Team. Bitte eine Woche vorher überweisen.
Teilnahme: nur nach vorheriger Anmeldung und Zusendung unseres Versicherungsbestätigungs-Formulars bzgl. Hundehalter-Haftpflichtversicherung sowie des aktuellen Gesundheitszeugnisses (nicht älter als 21 Tage).
Den Vordruck der Formulare finden Sie weiter unten zum Download.
Bitte eine Woche vorher per Mail zusenden.

Bitte bringen Sie folgende Arbeitsmaterialien mit: Hundedecke, 1-2 Spielzeuge, kurze Leine, Halsband, Leckerchen und Wasser zum Saufen für Ihren Hund.

Anmeldung zum: Therapie-Besuchshund-Kurs 2024

Beginn: Fr. 22. März 2024 ab 14:00 Uhr

Erst nach bestandenem Therapie-Besuchshund-Eignungstest können Sie sich zum Therapie-Besuchshund-Kurs 2024 anmelden. Bitte melden Sie sich über das Anmeldeformular an.

Die Tierpsychologische Hundeschule Marschall bietet seit vielen Jahren die Ausbildung zum Therapie-Besuchshunde-Team an.
Des Menschen bester Freund ist bekanntlich der Hund.
Er berührt den Menschen im Herzen, stellt sich vorbehaltlos auf ihn ein, will ihm gefallen und liebt ihn bedingungslos.
Kein Wunder, dass die positive Wirkung von Hunden immer mehr erkannt wird und zunehmend an Bedeutung gewinnt.
So kommt es, dass Hunde immer häufiger in sozialen Bereichen eingesetzt werden.
Leider werden immer noch ungeschulte und ungeprüfte Hunde eingesetzt, die mit ihrer Aufgabe überfordert sind.
Um dies zu verhindern, ist eine fachkundige und intensive Ausbildung von Therapie-Besuchshunden unbedingt erforderlich.

Im Mittelpunkt unserer Ausbildung steht der Hund, den wir als Tier mit seinen arttypischen und individuellen Bedürfnissen und Motivation wahrnehmen. Nur unter Berücksichtigung seiner Bedürfnisse kann der Hund artgerecht und zufrieden im „Menschenrudel“ leben.  Unsere Ausbildung erfolgt somit artgerecht, dabei strukturiert, konsequent und liebevoll.

Hunde in einem Alter ab 12 Monaten und deren Besitzer werden innerhalb von 9 Monaten zu souveränen Therapie-Besuchshunde-Teams ausgebildet. Das Ziel sind seriös ausgebildete Hunde mit einer hohen Toleranzschwelle und deren fachkundige Besitzer, die nach erfolgreichem Abschluss der Therapie-Besuchshunde-Ausbildung, ihren Hund in ehrenamtlicher Tätigkeit im sozialen Bereich einsetzen.
Wir bilden ausschließlich Therapie-Besuchshunde-Teams aus, bestehend aus einem in der Familie lebenden Hund und seiner Bezugsperson, in der Regel seinem Besitzer. Wir nehmen keine Hunde zur stationären Ausbildung auf! Ebenso verkaufen wir auch keine fertig ausgebildeten Therapie-Besuchshunde oder leihen diese aus.
Wir richten uns an Hundebesitzer, die mit Ihrem Hund gemeinsam diese intensive Ausbildung durchlaufen möchten, um mit ihm zu einem wirklichen Therapie-Besuchshunde-Team, basierend auf Bindung und Vertrauen zusammenzuwachsen.

An die Hunde werden hohe Anforderungen gestellt, auf die sie sehr gründlich vorbereitet und überprüft werden. Die Hundebesitzer benötigen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Zum einen bzgl. ihres Hundes, zum anderen bzgl. ihres Umfeldes. Denn der Einsatz als Therapie-Besuchshund soll niemals auf Kosten des Hundes gehen.

 

Die Einsatzbereiche der Therapie-Besuchshunde-Teams können sein:

Einrichtungen der Altenhilfe

Hausbesuche bei älteren Menschen

Heilpädagogische Einrichtungen

Kindergärten

Grundschulen

Förderschulen

Bereich der Logopädie

Bereich der Ergotherapie

Bereich der Physiotherapie

und vieles mehr…

Was können Therapie-Besuchshunde bewirken?

Sie schenken Aufmerksamkeit, hören zu, suchen Nähe und Körperkontakt, versprühen positive Energie, sind stets  gut gelaunt, nehmen jeden Menschen, so wie er ist. Sie sind unvoreingenommen, bewerten und beurteilen nicht, sind offen und freundlich. Kurz gesagt: Sie schenken Freude!

Hunde können mit ihrer bloßen Anwesenheit “Türen öffnen“ und „Brücken bauen“. Sie unterstützen somit die Gesprächsbereitschaft der zu besuchenden Personen. Sie steigern das Konzentrations- und Lernvermögen und motivieren zu Bewegung und Anteilnahme. Sie zeigen Empathie, geben Selbstvertrauen, mindern Ängste und lassen für einen Moment den belastenden Alltag vergessen.

Voraussetzungen zur Therapie-Besuchshunde-Ausbildung:

 Zu Beginn des Therapie-Besuchshunde-Kurses sollte die Grundausbildung des Hundes weitestgehend abgeschlossen sein. Er sollte sich auf dem Niveau der Begleithunde-Ausbildung befinden oder sie bereits erfolgreich bestanden haben.
Das Ausbildungsniveau jedes einzelnen Mensch-Hund-Teams wird zu Beginn des Therapie-Besuchshunde-Kurses im 
Therpaie-Besuchshunde-Eignungstest ermittelt.
Der erfolgreich bestandene TBH-Eignungstest ist die Voraussetzungen, um am Ausbildungskurs für Therapie-Besuchshunde teilzunehmen.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Therapie-Besuchshunde-Kurs, am Basisvortrag der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall sowie der bestandenen Begleithunde-Prüfung (VDH e.V.) werden Sie zur Therapie-Besuchshunde-Prüfung 
zugelassen.
Die Begleithunde-Prüfung kann auch während des Therapie-Besuchshunde-Kurses in der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall abgelegt werden.

Warum ist die Begleithunde-Prüfung nötig?

Damit wir uns voll und ganz auf die Vermittlung der besonderen Fertigkeiten eines Therapie-Besuchshundes und die Besonderheiten seiner Einsatzbereiche konzentrieren können, setzen wir voraus, dass der zukünftige Therapie-Besuchshund bereits über einen guten Grundgehorsam auf dem Niveau der Begleithunde-Prüfung verfügt. Die erfolgreich abgelegte Begleithunde-Prüfung nach dem VDH e.V. ist behördlich anerkannt und bescheinigt eine Mindestanforderung an Erziehung und Gehorsam. Alle am Kurs teilnehmenden Hunde haben somit ein ähnliches Erziehungsniveau. Kein Hund ist über- oder unterfordert. Somit können wir auf ein unnötiges zeitliches 
Ausdehnen
 der Ausbildung verzichten und reduzieren die Kosten des Therapie-Besuchshunde-Kurses.

Ein Therapie-Besuchshund:

soll aufgeschlossen und freundlich, aber nicht belästigend oder distanzlos sein

soll sich gerne anfassen und streicheln lassen, auch von mehreren Personen

soll gerne fressen, aber nicht nach Futter schnappen

soll nur das Futter aufnehmen, welches für ihn bestimmt ist

soll sich Futter und Spielzeug aus dem Fang nehmen lassen

soll Futter und Spielzeug auf Kommando hergeben

soll belastbar, aber nicht dominant sein

soll sich mit anderen Hunden vertragen, sie aber weitgehend ignorieren

soll sensibel sein, aber nicht schreckhaft …

Sollte Ihr Hund gewisse Anforderungen noch nicht erfüllen, so bedeutet dies natürlich nicht, dass er als Therapie-Besuchshund ungeeignet ist. Auch Hunde im erwachsenen Alter können sich noch weiterentwickeln und vieles dazulernen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, sich und Ihren Hund in Form von Einzeltraining oder Kursstunden auf den Eignungstest  vorzubereiten. Umso früher Sie das Verhalten Ihres Hundes in die richtigen Bahnen lenken, umso besser. Daher empfehlen wir von Anfang an die strukturierte und sinnvolle Ausbildung nach unserem Ausbildungssystem
 in der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall.

Generell steht bei uns das Wohl des Hundes vor dem Besitzerwunsch, ihn als Therapie-Besuchshund auszubilden. Will heißen, es werden nur Hunde zur Therapie-Besuchshunde-Ausbildung zugelassen, die gewisse charakterliche Grundvoraussetzungen in Bezug auf Belastbarkeit und Sensibilität mitbringen. Um diese festzustellen gibt es den Therapie-Besuchshunde-Eignungstest. Sollte der Hund diese Grundvoraussetzungen nicht besitzen, so lehnen wir eine Ausbildung zum Therapie-Besuchshund ab, auch wenn es der Wunsch des Besitzers ist. Gerne unterstützen wir Sie dann bei der Suche nach einer anderen sinnvollen Beschäftigung mit ihrem Hund.

Ausbildung der Hundebesitzer:

 Die Hundebesitzer werden in Theorie und Praxis geschult und intensiv an ihre zukünftigen Aufgaben herangeführt. Die praktischen Trainingseinheiten finden in unterschiedlichen Institutionen statt. Die Hospitationen sowie die ersten praktischen Einsätze finden in einer Grundschule, einem Seniorenheim oder einer heilpädagogischen Einrichtung statt. Die theoretische und praktische Prüfung zum Therapie-Besuchshunde-Team finden in einer Grundschule statt und beschließt den Ausbildungskurs.
Um den Therapie-Besuchshund regelmäßig einsetzen zu können, ohne ihn dabei zu überfordern, muss der Besitzer lernen, seinen Hund zu lesenKleinste und fast unscheinbare körpersprachliche Signale geben Aufschluss darüber, wie es dem Hund im jetzigen Augenblick geht, ob er gestresst ist oder ob ihn die Situation beginnt zu überfordern.
Der Besitzer trägt in den Einsätzen die Verantwortung für das Wohl seines Hundes. Er muss z.B. entscheiden, ob eventuell ein Einsatz frühzeitig beendet werden muss, weil die aktuelle Situation zu anstrengend für den Hund ist. Um dazu in der Lage zu sein, muss sich der Besitzer theoretisches Wissen aneignen. Dies alles hat zum Ziel, dass auch der Hund Freude an seiner „Arbeit“ hat und auch er einen Gewinn aus seiner sozialen Aufgabe ziehen kann.

Ausbildung der Hunde:

Wir trainieren mit den Hunden ruhig, konsequent, mit klaren und fairen Regeln, gewaltfrei und mit positiver Verstärkung.
Die Hunde werden nicht instrumentalisiert, sondern als Individuen angesehen und so behandelt. Sie dürfen bleiben was sie sind, nämlich Hunde!
Der Einsatz des Hundes im Therapie-Besuchshunde-Bereich darf nicht auf dessen Kosten gehen. Nicht jeder liebenswürdige Hund ist zum Therapie-Besuchshund geeignet.
Der Anspruch an solch einen Hund ist hoch und wird nicht von jedem Hund automatisch erfüllt.
Es ist keine Schande für den Besitzer oder für den Hund, wenn dieser die Anforderungennicht erfüllt, sondern die Erkenntnis, dass der Hund überfordert ist und man für sich und den Hund besser eine andere sinnvolle Beschäftigung suchen sollte.
Die Therapie-Besuchshunde-Ausbildung bewirkt, dass sich die Hunde in ihrer Leistung steigern und ein souveräneres Verhalten zeigen.

Das Vertrauen zum Besitzer wächst, da die Hunde langsam und bedacht an die Belastungsübungen herangeführt werden. Sie bekommen die Möglichkeit des Erlebens und des Dazulernens. Sie wachsen mit ihren Aufgaben. Dies zu beobachten ist für alle Beteiligten immer wieder faszinierend. Und so mancher Besitzer wird über seinen Hund staunen.
Um die Weiterentwicklung des Hundes auch nach bestandener Therapie-Besuchshunde-Prüfung zu begleiten und um ungünstige charakterliche Veränderungen aufgrund von negativen Erlebnissen oder Überforderung zu vermeiden, findet  jährlich einer Rezertifizierung statt. Diese dient dem Schutz des Hundes, des Hundebesitzers und natürlich den zu besuchenden Personen.

Alter, Rasse, Größe des Hundes?

Es gibt keine pauschalen Regeln, die darüber entscheiden, ob ein Hund zum Therapie-Besuchshund geeignet ist.
Wir denken nicht in Rassen, sondern in Charakteren und Wesenseigenschaften. Um diese zu beurteilen, durchläuft jeder Hund den Eignungstest. Die Individualität jedes einzelnen Hundes entscheidet darüber, ob er das Rüstzeug mitbringt, um ein guter Therapie-Besuchshund zu werden. Ihr Hund kann ein Mischling sein, er muss keiner besonderen Rasse angehören oder eine Mindest- bzw. Maximalgröße besitzen. Der spätere Einsatzbereich als Therapie-Besuchshund ist mitentscheidend.
Es empfiehlt sich, mit Hunden ab einem Alter von 12 Monaten die Therapie-Besuchshunde-Ausbildung zu beginnen. Vorher sollten die Weichen in Richtung Tauglichkeit zum Therapie-Besuchshund gestellt werden. Das bedeutet, dass in den Monaten zuvor das Augenmerk auf den Gehorsam und den positiven Umgang mit Menschen und Artgenossen gerichtet wird.

Warum das Ganze?

Der Alltag hat uns fest im Griff und manchmal verlieren wir dabei das Wesentliche aus den Augen.
Wir nehmen uns zu wenig Zeit für besondere Begegnungen mit Menschen. Wie viel Freude können wir mit unseren Therapie-Besuchshunden schenken, wenn wir ältere Menschen zu Hause oder in einem Seniorenheim besuchen?
Wie viel Spaß haben Kinder, wenn wir mit unserem Therapie-Besuchshund zu Besuch in die Grundschule oder den Kindergarten kommen?
Und welche besonderen Momente erleben wir, wenn Menschen mit 
Beeinträchtigungen auf unsere Therapie-Besuchshunde treffen? Solche Momente sind ganz besonders im Leben!

Ihr Hund kann dabei als Türöffner dienen, in dem er Ihnen den Kontakt zu anderen Menschen erleichtert.
Sie lernen mit und von ihm: Unbefangen auf andere Menschen zuzugehen, ihnen zu helfen, den tristen Alltag ein wenig vergessen zu lassen und etwas Abwechslung hineinzubringen.

Und in Sachen Empathie ist der Hund ein wahrer Meister seines Faches! Wie es ihm gelingt, sich in eine Situation hineinzufühlen und die Stimmung seines Gegenübers aufzunehmen und für Entspannung zu sorgen.
Zu sehen, mit welcher Freude der Therapie-Besuchshund seine Aufgabe meistert, wie er unvoreingenommen die Schmuseeinheiten und Leckerchen genießt und wie viel Freude seine Anwesenheit auslösen kann: eine wirklich positive Bereicherung für alle Beteiligten!
Sollten wir Sie mit unserer Motivation angesteckt oder neugierig gemacht haben, so freuen wir uns, wenn Sie sich an uns wenden.

Gerne senden wir Ihnen unsere detaillierten Therapie-Besuchshund-Ausbildungsinformationen und unsere aktuelle Planung für den nächsten Therapie-Besuchshunde-Kurs zu. Bitte melden Sie sich erst nach deren Durchsicht zum Eignungstest an.

Bei Interesse oder Fragen setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung: info@ths-marschall.de oder telefonisch: 0671-20786611

Wir freuen uns auf Sie, Ihren Hund und auf eine gemeinsame intensive Ausbildung zum Therapie-Besuchshunde-Team!

Tel: 0671-20786611